Deutsche Sprache in den EU-Institutionen stärken

29-06-16
Bisher wurde in den Institutionen der Europäischen Union hauptsächlich Englisch gesprochen. Nach der Brexit-Volksabstimmung und dem sich anbahnenden Ausscheiden Großbritanniens sollte Deutsch zur Hauptverkehrssprache innerhalb der EU werden. Deutsch ist Amtssprache in vier EU-Staaten (Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg) sowie in Südtirol und mit über 90 Millionen Muttersprachlern bereits jetzt meistgesprochene Sprache in der EU. Nach einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union wird Englisch nur mehr in zwei Mitgliedsstaaten, Irland und Malta, von rund fünf Millionen Einwohnern gesprochen. Es gibt also für die EU-Kommission keinen Grund mehr, die englische Sprache einseitig zu bevorzugen.

Eine Stärkung der deutschen Sprache in den EU-Institutionen würde auch die Position der deutschsprachigen Südtiroler in Italien als ethnische Minderheit stärken.


Dies vorausgeschickt,

b e a u f t r a g t


der Südtiroler Landtag die Landesregierung,

sich für die Stärkung der deutschen Sprache in den EU-Institutionen einzusetzen und dafür alle zur Verfügung stehenden politischen Kanäle zu nutzen.




L. Abg. Pius Leitner

L. Abg. Roland Tinkhauser

L. Abg. Walter Blaas

L. Abg. Ulli Mair

L. Abg. Sigmar Stocker

L. Abg. Tamara Oberhofer




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