Umsiedelung des Musikkonservatoriums in die Siemensstraße

12-10-17
Aus der Beantwortung der Landtagsanfrage Nr. 2720/17 geht unter anderem Folgendes hervor:
„Es ist vorgesehen, das gesamte Gebäude umzubauen, zu sanieren und mittels einer Aufstockung, die zusätzlich erforderlichen Flächen zu realisieren. Während der Umbauarbeiten sollen die im Konservatorium untergebrachten Nutzer vorübergehend ins ehemalige TIS (jetziges IDM) in der Siemensstraße in Bozen Süd ausgesiedelt werden."
Mit der zeitweisen Aussiedelung des Musikkonservatoriums „Claudia Monteverdi" in die Siemensstraße in Bozen werden Adaptierungsarbeiten notwendig sein.
Daraus ergeben sich folgende Fragen an die Landesregierung verbunden mit der Bitte um schriftliche Antwort:

1. Mit welchen Kosten rechnet die Landesregierung für die Adaptierungsarbeiten in der Siemensstraße in Bozen, welche mit der zeitweisen Unterbringung des Musikkonservatoriums „Claudio Monteverdi" im ehemaligen TISGebäude anfallen?
2. In welchem Zeitraum sollen die Adaptierungsarbeiten begonnen und abgeschlossen werden?
3. Können die notwendigen Räumlichkeiten zur Aufbewahrung der empfindlichen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Vibration etc.) Musikinstrumente in der Siemensstraße entsprechend bereitgestellt werden? Wenn Nein, welche Alternative hierfür wird angedacht?
4. Entsprechen die baulichen Strukturen in der Siemensstraße den akustischen Ansprüchen eines Konservatoriums? Wenn Nein, welche Alternativen bzw. Umbauarbeiten sind angedacht?
5. Welche Alternative für den Konzertsaal des Konservatoriums wird bereitgestellt und wie hoch werden die
anfallenden Kosten hierfür sein?

L. Abg. Walter Blaas

Antwort von Landesrat Christian Tommasini vom 10.10.2017:

In Bezug auf obige Anfrage wird Folgendes mitgeteilt:
Zu Punkt 1.):
Laut Machbarkeitsstudie zur Adaptierung des ehemaligen Tis-Gebäudes belaufen sich die Kosten auf 570.000 €.
Zu Punkt 2.):
Die Adaptierungsarbeiten sollen im Jahr 2019 durchgeführt werden.
Zu Punkt 3.):
Die Räumlichkeiten in der Siemensstraße werden so adaptiert, dass sie als temporäre Unterbringung des Musikkonservatoriums geeignet sind.
Zu Punkt 4.):
Um den akustischen Ansprüchen gerecht zu werden, sind im Rahmen der obgenannten Adaptierungsarbeiten auch akustische Optimierungsmaßnahmen im ehemaligen Tis-Gebäude vorgesehen.
Zu Punkt 5.):
In der temporären Unterbringung ist auch ein temporärer Konzertsaal vorgesehen.

Landesrat
Christian Tommasini
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