Blaas: „Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Grödner Bahn – wie geht es weiter?“

21-12-17
Im Januar 2015 wurde auf Initiative der Abteilung Mobilität eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Grödner Bahn angeregt. Eine Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden St. Ulrich, St. Christina, Wolkenstein, Kastelruth und Lajen sowie der Gesellschaft STA (Südtiroler Transportstrukturen) wurde vorangebracht, um die Planungen zu koordinieren und die Trasse in den Bauleitplan der Gemeinden einzutragen. Die STA hat die Gesamtkoordination des Projektes übernommen und die interessierten Gemeinden beteiligen sich jeweils mit einem Anteil von 20.000 Euro. Wie aus der Beantwortung der Landtagsanfrage 1219/15 hervorgeht, standen dem Projekt insgesamt 120.000 Euro zur Verfügung.
Seither ist es still geworden rund um die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Grödner Bahn.

Daraus ergeben sich folgende Fragen an die Landesregierung verbunden mit der Bitte um schriftliche Antwort:
1. Wie weit ist die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Grödner Bahn vorangeschritten?
2. Wie hoch sind die bisher getätigten Ausgaben für die Machbarkeitsstudie?
3. Welche Initiativen und Maßnahmen hat die STA zur Umsetzung der Machbarkeitsstudie bereits vorangetrieben?
4. Mit welcher Wahrscheinlichkeit schätzt die Südtiroler Landesregierung die Reaktivierung der Grödner Bahn ein
und wie hoch wären die eventuellen Kosten?

L. Abg. Walter Blaas

Antwort von Landesrat Florian Mussner vom 20.12.2017:

In Beantwortung Ihrer Anfrage teile ich Folgendes mit:
1. Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurde eine volkswirtschaftliche Analyse und Potentialabschätzung
durchgeführt. Diese wurde in den sechs Gemeinden Klausen, Lajen, St. Ulrich, Kastelruth, St.
Christina und Wolkenstein im Gemeinderat und/oder im Gemeindeausschuss vorgestellt und von
den Gremien für gut befunden. Zurzeit entwickeln die Planer (Büro EUT aus Brixen hat die
Ausschreibung gewonnen) einen Trassenkorridor, der dann in den betreffenden Gemeinden
besprochen wird.
2. Mit den obgenannten Gemeinden und der STA wurde eine Vereinbarung abgeschlossen, wonach
sich die 6 Körperschaften mit jeweils 20.000 Euro an den Kosten zur Erstellung der Studie
beteiligen. Die gebuchten Kosten zum 31.10.2017 betragen 33.988,10 Euro.
3. siehe Antwort 1)
4. Die Kosten werden aus der Machbarkeitsstudie hervorgehen und ihren Einfluss auf die Umsetzung
haben. Grundsätzlich fördert die Landesregierung den Ausbau des ÖPNV und dieses Projekt kann
in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Florian Mussner
Landesrat
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