Alperia-Anteile für Südtirols Gemeinden – Deal wackelt

18-07-16
Nachdem, durch ein Urteil des Wassermagistrats, zwei Konzessionen annulliert wurden, soll nun der Verkauf von 10 Prozent der Alperia AG an die Gemeinden wackeln. Die zwei Konzessionen in Lappach und Mühlen wurden zwar annulliert, können aber weiterhin von der Alperia AG geführt werden, da das Staatsgesetz zur Neuausschreibung noch nicht anwendbar ist. Die entsprechenden Durchführungsverordnungen sollen noch fehlen.

Daraus ergeben sich folgende Fragen an die Landesregierung verbunden mit der Bitte um schriftliche Antwort:

1.    Besteht weiterhin – trotz Annullierung der beiden Alperia-Konzessionen von Lappach und Mühlen – die Aussicht zum Erwerb von 10 Prozent der Alperia-Anteile durch Südtirols Gemeinden? Wenn Nein, warum nicht?
2.    In welcher betraglichen Höhe hat sich der Wert der Alperia-Anteile für Südtirols Gemeinden vor und nach der Annullierung der beiden Konzessionen von Lappach und Mühlen beziffern lassen? Bitte um die Nennung der beiden Beträge.
3.    Würde bei weiteren Konzessionsannullierungen die Aussicht zum Erwerb von 10 Prozent der Alperia-Anteile durch Südtirols Gemeinden aufrecht bleiben? Wenn Ja, in welcher Form?
4.    Haben sich bereits einige Südtiroler Gemeinden vom Interesse des Erwerbs von Alperia-Anteilen distanziert? Wenn Ja, welche und mit welcher Begründung?
5.    Welche Südtiroler Gemeinden haben bereits einen Finanzierungsplan für den Erwerb von Alperia-Anteilen ausgearbeitet? Bitte um eine Erklärung der Finanzierungspläne und die anfallenden Rückzahlmodalitäten bei möglichen Kreditaufnahmen.



L. Abg. Walter Blaas

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